
Mit Bach auf Tournee in Wien, Berlin und Zürich
Ort:
Zürich (ZH) // Kirche St. PeterAblauf:
Die Mitwirkenden
Künstlerinnen & Künstler
Julia Doyle, Sopran
Matthias Helm, Bass
Kammerensemble der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
Leitung, Cembalo und Moderation: Rudolf Lutz
Beschreibung
Werke
BWV 199 «Mein Herze schwimmt im Blut»
BWV 57 «Selig ist der Mann»
Das Programm wird ergänzt durch eine neue Kantate für Bass auf der Basis Bachscher Arienschätze. Die Kantate «Willkommen, wertes Heil» beruht auf den Arien «Willkommen, werter Schatz» aus BWV 36, «Herr, so Du willt» aus BWV 73 und «Lasset dem Höchsten ein Danklied erschallen» aus BWV 66, die durch nach barocker Praxis neu gefasste Rezitative durch Anselm Hartinger (Leipzig) verbunden werden. Rudolf Lutz hat ergänzende Kompositionen zum neuen Werk beigetragen.
Konzerte
19. Mai 2026, Wiener Konzerthaus
21. Mai 2026, Berliner Dom
22. Mai 2026, Kirche St. Peter, Zürich
Himmelssehnsucht und Seelentrost: Solo- und Dialogkantaten Johann Sebastian Bachs
Johann Sebastian Bachs ausdrucksstarke Solo- und Dialogkantaten gehören zu den Perlen seines kirchenmusikalischen Schaffens. Die eindringliche poetische Sprache des Darmstädter Hofbibliothekars Lehms und die plastische musikalische Umsetzung Bachs machen die vom Leiden an der eigenen Unvollkommenheit und der Suche nach einem gnädigen Gott geprägte Soprankantate «Mein Herze schwimmt im Blut» BWV 199 zu einer berührenden Reise durch die menschlichen Emotionen. Das ebenfalls von Lehms verfasste Herzensgespräch zwischen der gläubigen Seele und dem tröstenden Heiland zeichnet in der Kantate «Selig ist der Mann, der die Anfechtung duldet» BWV 57 alle Stufen der inneren Erkenntnis und aufrichtigen Selbstannahme nach. Bach zeigt in diesen delikat instrumentierten Stücken, was liebender Trost im Leiden und tapfere Todesüberwindung wirklich bedeuten. Das Programm wird ergänzt durch eine neue Kantate für Bass auf der Basis Bachscher Arienschätze.
Die Kantate «Willkommen, wertes Heil» beruht auf den Arien «Willkommen, werter Schatz» aus BWV 36, «Herr, so Du willt» aus BWV 73 und «Lasset dem Höchsten ein Danklied erschallen» aus BWV 66, die durch nach barocker Praxis neu gefasste Rezitative durch Anselm Hartinger (Leipzig) verbunden werden. Anders als bei einem austauschbaren Pasticcio wird dabei ein schlüssiger dramaturgischer Bogen gespannt, der von der einladenden Offenheit für das Kommen Jesu über die schmerzhafte Annahme der eigenen Endlichkeit bis hin zur dankbartätigen Gestaltung des eigenen Lebens reicht. Die sehr behutsame Anpassung der Arientexte greift auf Prinzipien des Bach‘schen Parodieverfahrens zurück und macht sich Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen mit den barocken Kantatenlibretti und ihren Textvorlagen zunutze. Rudolf Lutz hat ergänzende Kompositionen zum neuen Werk beigetragen.
Im Ergebnis entsteht so eine dem Bach‘schen Geist der tätigen Anverwandlung und anlassbezogenen Weiterentwicklung eigener Meisterwerke folgende neue Kantate für unsere Zeit, die die nur geringe Zahl erhaltener Bach‘scher Solokantaten für Bass und Orchester um einen ebenso klangschönen wie tiefgründigen Beitrag ergänzt.
Service
Online im Ticketshop und an der Abendkasse sind die Tickets bis kurz vor Veranstaltung erhältlich.
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Julia Doyle, Sopran
Matthias Helm, Bass
Kammerensemble der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen
Leitung, Cembalo und Moderation: Rudolf Lutz














